Oldtimer-Reisen – Länderinfos:

Schweiz:

Passport, Visum

Reisende aus Deutschland und Österreich benötigen nur einen Personalausweis.

Jeder Reisende muss einen gültigen Pass besitzen. Für längere Aufenthalte als 3 Monate wird ein Visum benötigt. Falls Ihr Aufenthalt kürzer als 3 Monate ist, genügt ein gültiger Pass. Diese Bestimmungen sind für folgende Nationalitäten gültig: Nordamerika, Südamerika (ausgenommen Belize, Dominikanische Republik, Haiti und Peru), Europa, Japan, Australien und Neuseeland

Straßenverkehr:

Auch wenn in der Schweiz viel in den öffentlichen Verkehr investiert wird, gilt das Schweizer Autobahnnetz als eines der dichtesten der Welt. Der Grossteil der Bevölkerung wohnt weniger als 10 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt. Neben Autostrassen und Hauptstrassen gibt es auch viele Schweizer Passstrassen. Die Benutzung des Schweizer Straßennetzes ist für Personenkraftwagen - von den folgenden Ausnahmen abgesehen - unentgeltlich.

Maut - Nationalstraßenabgabe (Pkw):

Für die Benutzung von Autobahnen und Autostraßen (mit weiß-grüner Beschilderung) besteht in der Schweiz Vignettenpflicht (Liechtenstein unterhält keine Autobahnen). Auf kantonalen Autobahnen besteht keine Vignetten-Pflicht. Eine Jahres-Vignette kostet 40 CHF (Stand 2011). Sie ist jeweils ab dem 1. Dezember erhältlich und gilt bis zum 31. Januar des übernächsten Jahres, also vierzehn Monate.

Maut für Einzelbauwerke:

Für den Tunnel des Grossen Sankt Bernhard, welcher von einer Privatfirma betrieben wird, ist eine Maut fällig. Der Tunnel ist neben der Privatstrasse über den Chasseral das einzige mautpflichtige Straßenstück der Schweiz. Die Passstrasse zum Hospiz und weiter nach Italien ist mautfrei.

Sprache:

Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. In den meisten nicht deutschsprachigen Fremdenverkehrsorten wird die deutsche Sprache verstanden, zum Teil auch gesprochen. Außerdem wird auch häufig Englisch verstanden und gesprochen.

Währung:

Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, bleibt die Landeswährung weiterhin der Schweizer Franken, angezeigt als CHF. Damit Sie die Preise trotzdem vergleichen können, werden die Preise vielerorts in CHF sowie in EUR angegeben. Bezahlung in EUR ist in vielen Geschäften möglich, das Wechselgeld erhalten Sie aber in CHF zurück.

Die für den Finanzbereich standardisierte Abkürzung des Schweizer Frankens ist CHF (nach der lateinischen Bezeichnung des Landes „Confederatio Helvetica“, CH), aber er wird auch mit Fr. oder Sfr. Abgekürzt.

Den Schweizer Franken gibt es in folgender Stückelung:
Münzen: 5, 10, 20, 50 Rappen und 1, 2, 5 Franken
Banknoten: 10, 20, 50, 100, 200, 1000 Franken
(1 CHF = 0,6083 EUR Stand Aug 07)

Mehrwertsteuer MWST

In der Schweiz wird auf Waren eine Mehrwertsteuer von 7,6% belastet, die im Verkaufspreis inbegriffen ist (der Nettosatz beträgt 7,06 %). Ausländische Gäste erhalten eine Rückerstattung bei Einkäufen von über CHF 400.00 (inkl. Mehrwertsteuer), sofern die Waren innerhalb von 30 Tagen das Land verlassen. Fragen Sie im Geschäft einfach nach den Global Refund Tax-free Einkaufsschecks zur Rückforderung der Mehrwertsteuer!

Kreditkarten

Die sicherste und einfachste Art als Zahlungsmittel sind Traveler Checks und Kreditkarten. Die am häufigsten akzeptierten Kreditkarten in der Schweiz sind VISA, MasterCard und American Express. Die meisten ATM Automaten der Schweizer Banken sind mit dem CYRRUS oder MAESTRO System ausgestattet. Andere Banken haben zumindest ATM Automaten, von welchen Kreditkarten-Bargeldbezüge problemlos möglich sind. Für sofortige Ausgaben, wie zum Beispiel Taxi oder öffentlicher Verkehr, ist es empfehlenswert, ein wenig Bargeld zur Hand zu haben.

Strom

230 Volt/Wechselstrom. Sie werden also mit Rasierapparaten und anderen Elektrogeräten keine Schwierigkeiten haben. Dennoch ist es ratsam, einen Netzadapter mitzuführen, da Schukostecker nicht auf Schweizer Steckdosen passen. Viele Hotels stellen Adapter zur Verfügung.

Telefonieren

Mobil:

In der Schweiz Swisscom Mobile ist der führende Schweizer Mobilfunknetzbetreiber. Das Netz von Swisscom Mobile deckt über 99 % des besiedelten Gebietes der Schweiz ab. Ihre Familie und Freunde zu Hause erreichen Sie auch aus dem abgelegensten Feriental bequem per Handy. Wenn Sie mit Ihrem WLAN-fähigen Notebook unterwegs sind, surfen Sie an mehr als 1000 Public Wireless LAN Hotspots schweizweit mit high-speed im Internet. Informieren Sie sich unter www.swisscom-mobile.ch über die Angebote, das Sprach- und Datenübertragungsnetz von Swisscom Mobile. Oder kontaktieren Sie die Gratis-Hotline unter 0800 55 64 64.

Telefonieren nach Hause und innerhalb der Schweiz

Aus der Schweiz muss die internationale Vorwahl mitgewählt werden. Für Deutschland ist dies beispielsweise "+49", für Frankreich zum Beispiel "+33". Bei der Vorwahl des Zielortes muss dann die "0" weggelassen werden, also zum Beispiel "+49221123456". Das "+"-Zeichen erscheint in der Regel bei langem Drücken der Taste "0".

Für Telefonate innerhalb der Schweiz muss keine Landesvorwahl mitgewählt werden. Allerdings muss die Ortsvorwahl vorangestellt werden, für eine Nummer in Bern beispielsweise "031123456".

Nützliche Telefonnummern:

Internationaler Notruf über das Mobiltelefon: 112

Bei Fragen zum Mobilfunknetz von Swisscom Mobile: aus der Schweiz 0800 55 64 64 (gratis)

Feiertage:

In der Schweiz ist staatlicherseits nur der 1. August als Feiertag für das gesamte Land festgelegt. Die Regelung aller anderen Feiertage ist allein Sache der Kantone, die bis zu 8 weitere Tage als gesetzliche Ruhetage festlegen können. Aufgrund dieser Tatsache gibt es außer der Bundesfeier nur noch drei weitere Tage, die ebenfalls in der gesamten Schweiz anerkannt sind: Neujahr, Auffahrt und der erste Weihnachtsfeiertag. In weiten Teilen des Landes werden weiterhin Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und der Stephanstag (zweiter Weihnachtsfeiertag) begangen. Die Mehrheit der Feiertage hat einen christlichen Hintergrund. So werden Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Maria Empfängnis nur in den katholischen Kantonen gefeiert. Ohne religiösen Bezug ist der Tag der Arbeit, der oft auch als Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet wird. Daneben gibt es eine Vielzahl lokaler Feiertage wie etwa das Knabenschiessen in Zürich oder der Schmutzige Donnerstag.

Wichtige Adressen

Schweiz Tourismus
Postfach 16 07 54
60070 Frankfurt
Tel. 00800/ 10 02 00 30 (gebührenfrei)
Fax 00800/ 10 02 00 31 (gebührenfrei)

Deutsche Botschaft in der Schweiz:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Postfach 250
3000 Bern 16
Tel. 0041/31/ 359 41 11
Fax 0041/31/ 359 44 44

Schweizer Botschaft in Deutschland:
Kirchstraße 13
10557 Berlin
Tel. 030/ 390 40 00
Fax 030/ 391 10 30


Österreich:

Straßenverkehr:

Das österreichische Straßennetz umfasst derzeit:

2.000 km Autobahnen und Schnellstraßen, 10.000 km Straßen mit Vorrang (früher Bundesstraßen), 24.000 km Landesstraßen, 70.000 km Gemeindestraßen.

Das Straßennetz ist größtenteils in öffentlicher Hand.

Die Pflicht, am Tag das Licht einzuschalten, gilt seit dem 15. November 2005 auch für mehrspurige Kraftfahrzeuge. Kfz-Lenker, die dagegen verstoßen, werden seit dem 15. April 2006 mit Geldbußen (ab 15 Euro aufwärts) belegt.

Maut:

In Österreich wird auf allen Autobahnen und Schnellstraßen des Landes von allen Fahrzeugen eine Maut erhoben. Diese wird in Form von Vignetten (auch Mautpickerl genannt), die auf der Windschutzscheibe kleben müssen, verrechnet. Diese Vignette gibt es für verschiedene Zeiträume: 7,90 EUR für 10 Tage; 23,- EUR für zwei Monate und 76,50 EUR für ein Jahr für Pkw (Stand August 2011). Für einige Tunnel und Brücken wird zusätzlich zur Vignette eine Sondermaut erhoben.

Das gesamte Autobahn- und Schnellstraßennetz mit einer Länge von mehr als 2000 Kilometern wird von der staatlichen Autobahn- und Schnellstraßen Finanzierungs-AG ASFINAG im Auftrag des BMVIT betrieben.

Zusätzlich gibt es auch Sondermautstrecken, bei denen eine zusätzliche Maut erhoben wird. Abseits von den Autobahnen gibt es mautpflichtige Strecken, wie Tunnel, Privatstraßen oder in der Erhaltung besonders aufwändige Straßen, wie z. B. der Brennerpass, die Großglockner-Hochalpenstraße, die Malta Hochalmstraße oder die Silvretta Hochalpenstraße.

Feiertage:

Wichtige Adressen

Botschaft von Österreich in Deutschland:
Stauffenbergstraße 1
D-10785 Berlin
Telefon: 030 202 87-0
Telefax: 030 229 05 69
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at

Deutsche Botschaft in Österreich:
Metternichgasse 3
1030 Wien
Tel.: (+ 43 1) 711 54 -0
Fax: (+ 43 1) 713 83 66
E-Mail: info@wien.diplo.de
http://www.wien.diplo.de/

Südtirol / Italien:

Südtirol, amtlich:

Autonome Provinz Bozen – Südtirol bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol im Norden Italiens. Seit Verabschiedung des Südtirol-Pakets genießt das Land (eigentlich eine italienische Provinz) Autonomierechte. Die Landeshauptstadt Südtirols ist Bozen.

Südtirol ist zudem Teilglied der Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino, die im Wesentlichen dem Gebiet des Kronlandes Tirol entspricht.

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind deutschsprachig, über ein Viertel haben Italienisch als Muttersprache und ein kleinerer Bevölkerungsanteil im Dolomitengebiet sind Ladiner.

Maut:

In Italien sind rund 80 Strecken gebührenpflichtig. Pro 100 Kilometer sind für Pkw etwa 5 EUR fällig. An vielen Mautstellen kann nicht mit Kreditkarte bezahlt werden, deshalb wird der Kauf einer VIA-Card empfohlen.

Währung:

Seit 2002 ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel. Dieser löste die italienische Lira ab.

Sprachen:

Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch und Ladinisch in Südtirol, Französisch (Aostatal) sowie Slowenisch in der Provinz Triest.

Feiertage:

Nur in Südtirol: